Allgemeines Kranken­haus Viersen

Umstrukturierung und Neubau


Im Rahmen eines Plangutachten-Wettbewerbs über die Neustrukturierung und Erweiterung der AKH Viersen GmbH, gewannen a|sh architekten den 2. Preis und wurden 2009 als Generalplaner beauftragt.
Technische Daten

Standort: Viersen
Vergabe: 2. Preis Plangutachten und Auftrag 2009
Projektzeitraum: 2009 - 2014
Bauherr: Allgemeines Kranken­haus Viersen GmbH

Mit der Erweiterungsmaßnahme des AKH Viersen wird der Standort St. Cornelius Hospital in Dülken aufgegeben und beide Häuser am Standort Viersen vereint. Neu- und Altbau werden direkt miteinander verbunden. Auf diese Weise entstehen neue Pflegebereiche, ein zentraler Operationsbereich mit fünf OP-Sälen, eine neue Intensivstation, eine zentrale Patientenaufnahme, ein neuer Links-Herz-Katheter-Messplatz sowie eine neue Endoskopieabteilung. Zudem erhält das AKH Viersen einen neuen Haupteingang mit einer großen Lobby.

Das äußere Erscheinungsbild des Kranken­hauses wird straßenseitig kaum verändert. Die Erweiterungsbauten werden als kompakte Strukturen auf die Gartenseite des Geländes angeordnet. Dadurch entstehen zwei quaderförmige Kuben, wovon einer in allen Ebenen durch einen Rundlauf horizontal erschlossen wird und somit kürzeste Wegebeziehungen ermöglicht. Über Lichthöfe werden nahezu alle Räume mit direktem Tageslicht versorgt und die Orientierung erleichtert.

Primäres Ziel der Planung war es, bestehende Synergien des Hauses zu stärken, die Gesamtstruktur zu optimieren und die Wege für Patient und Personal zu verkürzen. Die Kinderklinik und AKH sollen mehr mit dem Hauptgebäude verbunden werden und eine gemeinsame Erschließung sowie interne Verknüpfungen erhalten.