Business Development Center Medizintechnologie (BDC) Mannheim

Neubau Gründerzentrum


Das neue Business Development Center Medizintechnologie (BDC) wird als erster Baustein des neuen Mannheimer Medical Technology Campus (MMT) umgesetzt.
Technische Daten

Standort: Mannheim
Vergabe: 1. Preis Planungswettbewerb und Auftrag 2015
Projektzeitraum: 2015 - 2020
Bauherr: Stadt Mannheim

Das künftige Campus-Gelände verfügt mit seinen unterschiedlichen Plätzen und Gassen über eine hohe Aufenthalts­qualität. Das BDC wird darin so platziert, dass über die zentrale Sichtachse ein klarer Bezug zum Universitäts­klinikum hergestellt wird. Der Hauptplatz wird insbesondere von der Inszenierung des alten Kesselhauses, der Sichtbeziehung zum Klinikum sowie einer großen Freitreppe geprägt. Diese in Form einer eleganten Kurve angelegte Treppe verschmilzt mit dem Gelände und wird, um die Wirkung als Landschaftselement zu betonen, im südöstlichen Bereich bepflanzt.

In dem neuen, viergeschossigen BDC-Gebäude werden Büros und Labore untergebracht sein, die je nach Bedarf zu Einheiten zusammengefasst werden können. Durch die klare Grundstruktur wird eine hohe Funktionalität und Flexibilität erzielt. Im Erdgeschoss befinden sich die übergeordneten Bereiche wie das Foyer, ein Café, ein Veranstaltungsraum, die Labore und die Zentrumsverwaltung. Das erste bis dritte Obergeschoss ist jeweils in fünf Nutzungszonen strukturiert, die sich flexibel an die Bedürfnisse der Unternehmungsgründungen im Bereich Medizintechnologie anpassen lassen.

Die Kommunikationszonen in den Obergeschossen bündeln alle Gemeinschaftsfunktionen wie die Teeküche und einen Besprechungsraum. Den Mittelpunkt bildet eine über alle Geschosse reichende, repräsentative Wendeltreppe. Die kommunikativen Bereiche des BDC verfügen über großzügige Fassadenöffnungen und ermöglichen Aus- und Einblicke sowie den Sichtbezug zum Uni-Campus und zum Kesselhaus. Die Fassade wird mit Schindeln aus heller Keramik mit einem leichten Perlmutteffekt verkleidet. Dies nimmt die kleinteilige Ziegelstruktur der historischen Gebäude auf. Durch die Oberfläche des Materials wird die Umgebung andeutungsweise und spannungsreich in der Fassade reflektiert.