Saarländische Klinik für Forensische Psychiatrie Merzig

Ersatzneubau


Auf dem Gelände der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie (SKFP) in Merzig entstehen ein neues Stationsgebäude und ein Pfortengebäude. Diese sollen räumlich mit dem bestehenden Stationsgebäude zu einer Sicherungseinheit zusammengefasst werden.
Technische Daten

Standort: Merzig
Projektzeitraum: 2013 - 2018
Bauherr: Landesamt für Zentrale Dienste, Saarbrücken

Das künftige Zentrum, der aus drei Gebäuden bestehenden Anlage, bildet der Stationsneubau mit seiner ressourcenschonenden Gesamtkonzeption als Klinik der kurzen Wege. Dazu wird ein Bestandsgebäude durch einen viergeschossigen, langgestreckten Baukörper ersetzt. Das neue Stationsgebäude wird Platz für drei Stationen sowie einen Therapiebereich bieten. Hier sollen psychisch kranke und suchtkranke Straftäter in 22 Einzel- und 27 Zweibettzimmern zur Behandlung und Sicherung untergebracht werden.

Über eine Schleuse gelangt man sowohl in den geschützten Bereich der Stationen, als auch direkt zu den Stützpunkten – ohne den Patientenbereich der Station betreten zu müssen. Durch seine zentrale Lage können vom Stützpunkt aus alle Patientenflure eingesehen werden. Hier befinden sich auch der Personalaufenthalt, die Medikamentenaufbereitung und die sanitären Einrichtungen der Mitarbeiter. Im Zentrum des Gebäudes werden die Speiseräume, die Verteiler- und Therapieküche sowie ein Gruppentherapieraum angeordnet. Dieser Bereich dient als zentraler Treffpunkt, daran angrenzend und mit Sichtbeziehung zum Stützpunkt liegt das Kriseninterventionszimmer mit separatem Zugang und Dusche.