Exterior-v04_web.jpg

Deutsches Herzzentrum der Charité Berlin

2. Rang im Wettbewerb und Angebotsverfahren


Wir freuen uns gemeinsam mit ASTOC über den 2. Rang im Wettbewerb und Angebotsverfahren des Deutschen Herzzentrums der Charité in Berlin. Es war uns eine große Freude gemeinsam an diesem herausragenden Verfahren teilzunehmen! Besonders gelobt wurde von der Jury die Schlüssigkeit des Gesamtkonzepts, das ausgezeichnete städtebauliche und freiräumliche Qualitäten verspricht. Der Baukörper sah vor, als nach oben gestaffeltes Hochhaus einen kräftigen Auftakt im Süden des neu zu formenden Campus Areals des Virchow-Klinikums zu bilden. Die Fassade mit einer Kombination aus dem warmen Weißton der Keramikelemente und den Messingfarbtönen sollte mit dem feinen Spiel von Licht und Schatten auf den konvexen Flächen das Bild einer hochwertigen und warmen Reinheit vermitteln.
Projektdaten

Standort: Berlin
Auslober: Charité Universitätsmedizin Berlin
Vergabe: 2. Platz, Verhandlungsverfahren nach VgV mit Lösungsvorschlägen 2021

Projektgemeinschaft: in ARGE mit ASTOC Architects and Planners


Der Neubau des Deutschen Herzzentrums schließt an Parkflächen an, die laut dem Entwurfskonzept durch die begrünten Dachflächen mit in die Höhe getragen werden. Die Grünflächen wirken dem Urban-Heat-Effect entgegen. Während der Freiraum im Westen nach oben steigt, wird das Hochhaus im Osten an der Magistrale über eine dreigeschossige Eingangshalle angehoben, die sich als Erweiterung des öffentlichen Raumes versteht und mit den umgebenden Platzflächen auf der Magistrale korrespondiert. Das gemeinschaftliche Leben erfährt eine Erweiterung im Klinikbau und stellt einen Bezug zwischen Krankenhausbetrieb und Stadt her. Die Fassade mit einer Kombination aus dem warmen Weißton der Keramikelemente und den Messingfarbtönen mit dem feinen Spiel von Licht und Schatten auf den konvexen Flächen vermittelt das Bild einer hochwertigen und warmen Reinheit.


Die Pflegebereiche befinden sich in den oberen Geschossen und legen Wert auf die Umsetzung einer Healing Architecture, indem beispielsweise eine geschwungene Wand in Holzoptik für eine genesungsfördernde und wohnliche Atmosphäre sowie eine gedämpfte Akustik sorgt. Außerdem unterstützen biodynamisches Licht und das Konzept der „leisen Intensivstation“ den Heilungsprozess der Patientinnen und Patienten.