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KTS Kinderhaus am Ebertpark in Ludwigshafen

Erweiterung


Das alte Kinderhaus aus den 60er und 90er Jahren erhält einen Neubau für acht Gruppen. Dieser wurde von a|sh architekten so geplant, dass er in Zukunft erneut erweitert werden kann. Insgesamt bietet er derzeit 175 Kindern viel Platz zum Spielen, Toben und Lernen.
Technische Daten

Standort: Ludwigshafen
Projektzeitraum: 2015 - 2019
Bauherr: Stadtverwaltung Ludwigshafen


Das Kinderhaus am Ebertpark liegt im Stadtteil Friesenheim an der Nordostseite des Ebertparks in der Erzberger Straße. Im Süden und Westen grenzt das Grundstück an den Ebertpark. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindet sich ein Wohngebiet. Träger der Einrichtung ist die Stadt Ludwigshafen.

Die Kindertagesstätte bestand aus zwei zweigeschossigen Gebäuden; ein östlicher Bauteil für sechs Gruppen aus den 1960er Jahren und ein Erweiterungsbau mit 4 Gruppen aus den 1990er Jahren. Beide Gebäude waren über das Erdgeschoss miteinander verbunden.

Durch den Abriss des östlichen Altbaus konnte Platz geschaffen werde für den von a|sh architekten geplanten Neubau. Dieser besteht aus zwei zweigeschossigen Baukörpern, die sich mit einem gläsernen Zwischenbau aneinander aufreihen. Es entstanden Räumlichkeiten für eine Gruppe als Krippe, fünf Kindergartengruppen und zwei Gruppen für die Hortnutzung.


Die einzelnen Gruppenräume sind modular geplant und angeordnet und können je nach zukünftigem Bedarf für die Krippe oder für den Kindergarten genutzt werden.

Im Erdgeschoss sind die Räume der Krippengruppe für Kinder von 0 bis 3 Jahre untergebracht. Im Obergeschoss befinden sich die fünf Gruppen als altersgemischte Gruppen mit 2 bis 6 Jahre alten Kindern sowie zwei Hortgruppen. Mit einem unterteilbaren Mehrzweckraum und zwei gruppenübergreifenden Räumen gibt es viel Platz für die insgesamt 175 Kinder. Eine Gruppe je Betreuungsart ist behindertengerecht ausgestattet. Der gesamte Komplex ist so geplant, dass er in Zukunft erweitert werden könnte.


Wichtig für die Erarbeitung der Innenräume war eine einheitliche Maßstäblichkeit, kindgerechte Dimensionen und einen Ort zu schaffen mit dem sich die Kinder identifizieren können.

Bei allen Planungen wurden die Belange des Brandschutzes berücksichtigt. In allen Gruppenräumen führen beide baulichen Rettungswege direkt ins Freie.