
Sanierung
Universität Heidelberg INF 326
Mitten im Neuenheimer Feld beginnt ein Wandel: Als Teil des Theoretikumskomplexes der Universität Heidelberg wird das Laborgebäude INF 326 grundlegend erneuert. Aus einem funktionalen Bestandsbau entsteht ein zukunftsorientierter Ort für Forschung, Lehre und Zusammenarbeit – konzipiert nach aktuellen wissenschaftlichen Standards und auf nachhaltige Nutzung ausgelegt.
Projektdaten
Standort: Heidelberg
Bauherr: Vermögen und Bau Baden-Württemberg
Vergabe: VgV-Verfahren
Status: in Realisierung
Projektzeitraum: 2018 - 2029
Der sechsgeschossige Bau ist in einen der größten Wissenschaftsstandorte Deutschlands eingebettet und Teil des Theoretikums, das eine Gesamtfläche von rund 120.000 m² umfasst.

Nachhaltig erneuert
Aufgrund von Schadstoffbelastungen wird das Gebäude bis auf den Rohbau zurückgeführt und anschließend umfassend energetisch erneuert.
Eine Kalt-Warm-Fassade mit integrierter Photovoltaik, ein extensiv begrüntes Dach sowie eine moderne Technikzentrale für Abluft- und Sonderlüftungssysteme bilden die Grundlage für ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Gebäudekonzept.
Klare Wege und zentrale Verbindungen
Das Gebäude ist über zwei Hauptzugänge erschlossen: vom Innenhof im Erdgeschoss sowie direkt vom benachbarten Hörsaalgebäude INF 306 im ersten Obergeschoss.
Ein großzügiges, zweigeschossiges Foyer mit offener Treppe bildet das räumliche Zentrum und dient als zentraler Orientierungspunkt.
Klare Wegeführungen prägen die innere Organisation: Die Ost-West-Achse im ersten Obergeschoss fungiert als zentrale Verbindung innerhalb des Theoretikums und ermöglicht einen witterungsgeschützten Zugang zu den umliegenden Gebäuden. Eine ergänzende Nord-Süd-Achse unterstützt die Orientierung auf allen Ebenen.


Raumkonzept mit Vielfalt
Eine flexible Grundrissstruktur bildet die Grundlage für vielfältige Nutzungen. Während im nördlichen Gebäudeteil Labor- und Verwaltungsbereiche mit angeschlossenen Dokumentationszonen angeordnet sind, befinden sich in der Mittelzone Lagerflächen und temporäre Arbeitsplätze. Der südliche Gebäudeteil kombiniert klassische Zellenbüros mit einem modernen Open-Work-Space mit eingestellten Kuben und schafft so Raum für konzentriertes und gemeinschaftliches Arbeiten.

