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Universitätsmedizin Mainz

Neubau Transfusionszentrum


Mit der neuen Transfusionszentrale mit integrierter MTA-L-Schule entwickelt die Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz ihren Campus mit mehr als 60 Kliniken, Instituten und Abteilungen weiter. Das multifunktionale Gebäude vereint Medizin, Forschung und Lehre optimal.
Projektdaten

Standort: Mainz
Bauherr: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Vergabe: VgV-Verfahren 2011

Status: realisiert
Projektzeitraum: 2013 - 2019


Die Neubaumaßnahme umfasste vier Funktionsbereiche:

Ebene0: MTAL Schule
Ebene1: Blutspende und Behandlung Blutausgabe
Ebene2: Laborbereich mit GMP Bereich
Ebene3: Seminarbereich und Verwaltung


Die Gebäudekonzeption folgt der architektonischen und nutzungstechnischen Leitidee: Eine einfache und klare Geste, die als neuer Baustein des großen Campus‘ einen eigenständigen Identifikationsort schafft. Der Neubau überdeckt das in Ost-West-Richtung verlaufende Grundstück fast vollständig. Auf die zentrale Position antwortet er mit einer horizontalen und bandartigen Fassadenstruktur, die zur markanten Platzecke ansteigt. Seine nördliche Längsseite rahmt mit der gegenüberliegenden Wohnbebauung den Augustusplatz. Durch das rückversetzte Erdgeschoss entsteht eine durchlässige Zone mit schräggestellten Stützen, die sich zum Platz und zum Hauptgebäude öffnet. Die Obergeschosse kragen markant in den Straßenraum und kommunizieren optisch mit dem Haupteingang zum Campus.


Das Gebäudeinnere knüpft an die äußere Gestaltung an: Dem Prinzip der Verdichtung folgend öffnet es sich nach Westen zum Haupteingang des Universitätsklinikums und schließt sich zunehmend nach Osten hin. Entsprechend sind die öffentlicheren, stärker frequentierten Bereiche zum Haupteingang orientiert, während sich die weniger frequentierten nach hinten anschließen. In vier Geschossen verteilen sich die Funktionen auf einer Bruttogrundfläche von 7.843 m².