Aufstockung

Universitätsmedizin Mannheim Haus 25

Mit der Aufstockung von Haus 25 der Universitätsmedizin Mannheim entstehen im laufenden Betrieb der Klinikapotheke neue Räume für die Institute IMMH, IKC und Pathologie sowie für die Verwaltung – funktional durchdacht und präzise in den Klinikalltag integriert.

Projektdaten

Standort: Mannheim
Bauherr: Universitätsklinikum Mannheim GmbH
Vergabe: VgV-Verfahren

Status: in Realisierung
Projektzeitraum: 2020 - 2028


Die dreigeschossige Aufstockung denkt den Bestand zukunftsfähig weiter und schafft Raum für moderne Diagnostik auf hohem fachlichem Niveau. 

Durch gezielte Verstärkungen der bes tehenden Tragstruktur, eine ergänzende Spezialtiefgründung sowie ein teilweise unabhängiges Tragsystem in Stahlbauweise werden neue Flächen geschaffen. 

Die Heraus­forderung der Aufstockung liegt vor allem in der Entwicklung einer wirtschaftlichen und konstruktiven Lösung zur Ableitung der zusätzlichen Lasten in das vorhandene Tragsystem während des laufenden Apothekenbetriebs.  

Strukturen für moderne Diagnostik

Die gezielte Zentralisierung der Bereiche Klinische Chemie, Mikrobiologie und Pathologie schafft optimale Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung personeller Ressourcen und stärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit im klinischen Alltag.  

  • Ebene U1/1: Medikamentenherstellung; Logistikbereich; AWT-Bahnhof;
    Archiv-, Sanitär- und Technikräume 

  • Ebene 2: Pathologie und Klinische Chemie 

  • Ebene 3: Labore für Mikrobiologie und Hygiene, Klinische Chemie, PCR-Labore 

  • Ebene 4: Funktionale Verwaltungsbereiche 

Bewahren und Weiterbauen

Das charakteristische Erscheinungsbild des Bestandsgebäudes wird vor allem durch die gelbliche Klinkerfassade bestimmt. 

Die Aufstockung setzt einen zeitgemäßen architektonischen Akzent. Die Materialität des Klinkers wird durch die Strukturen des Streckmetalls und die durchlaufenden Fensterbänder neu und auf moderne Weise interpretiert. 

Den oberen Abschluss bildet ein markanter Gebäudekopf, der die Technikzentrale aufnimmt und zugleich die Präsenz der Universitätsmedizin nach außen sichtbar macht. 

Nächstes Projekt

Universität Heidelberg INF 326