CI-Design

cts Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn – Wahlleistungsstation

Eine Gestaltung der Wahlleistungszimmer, die die umgebende Landschaft als Inspirationsquelle nutzt und in ein hochwertiges Innenraumkonzept mit Hotelcharakter übersetzt. Zimmer, Flure und Loungen bilden ein durchgängiges Designkonzept, das Orientierung schafft und eine wohnliche, entspannte Atmosphäre erzeugt.

Projektdaten

Standort: Bad Schönborn
Bauherr: Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH
Vergabe: Direktauftrag

Status: realisiert
Projektzeitraum: 2023 - 2024


Für die Wahlleistungsstationen der fünf cts Kliniken wurde – beginnend mit dem Standort Bad Schönborn – ein standortübergreifendes Gestaltungskonzept entwickelt. Ziel war es, trotz unterschiedlicher Raumgrößen und Grundrisse eine einheitliche gestalterische Identität für alle Häuser zu schaffen.

Analyse

Im ersten Schritt wurden alle Standorte hinsichtlich ihrer Besonderheiten und gemeinsamen Merkmale analysiert. Dabei zeigte sich eine verbindende Gemeinsamkeit: Jeder Standort liegt in einer charakteristischen Gebirgs- oder Hügellandschaft – vom Kraichgau über den Schwarzwald bis zum Pfälzer Wald. Diese Nähe zur Natur bildete die Grundlage des Gestaltungskonzepts.

Idee

Anschließend wurde die Gestaltungsidee ausgearbeitet und den cts Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn anhand von Moodboards präsentiert.

Konzept

Aufbauend auf den Moodboards wurden gemeinsam mit den cts Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn Materialcollagen erarbeitet und das Material- und Farbkonzept definiert. Die Gestaltungsidee wurde zu einem ganzheitlichen Innenraumkonzept weiterentwickelt.

Ein zentrales Gestaltungselement bilden ortsspezifische Wanderwege und deren Höhenprofile, die als grafische Elemente in die Wandgestaltung der Wahlleistungszimmer integriert wurden. Sie stellen einen Bezug zur jeweiligen Region her und greifen gleichzeitig das Thema Bewegung auf – ein wesentlicher Bestandteil der Rehabilitation.

Das Ergebnis ist ein standortübergreifendes Innenraumkonzept, das regionale Besonderheiten aufgreift und in eine gemeinsame Designsprache übersetzt. So entsteht eine einheitliche gestalterische Identität für die cts Kliniken, ohne den individuellen Charakter der einzelnen Standorte zu verlieren. Gleichzeitig stärkt das Konzept die Aneignung der Räume: Mitarbeitende finden ihre Region und ihren Standort in der Gestaltung wieder, können sich stärker damit identifizieren. So wird Marke nicht nur sichtbar, sondern erlebbar – als gemeinsames Selbstverständnis, das Orientierung gibt, Zugehörigkeit schafft und nach außen Wiedererkennbarkeit stärkt.

Nächstes Projekt

Technische Hochschule Ostwestfalen-Lippe Lemgo