
Zuschlag für den Ersatzneubau der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Freiburg
Zuschlag: a|sh übernimmt die Generalplanung für den Ersatzneubau der Nuklearmedizin am Universitätsklinikum Freiburg. Auf rund 3.850 m² Nutzfläche soll ein viergeschossiger Neubau entstehen. Die Fertigstellung ist für 2036 vorgesehen.
Die Planungsaufgabe ist funktional hochkomplex: Diagnostik und Therapie, Forschung und die Herstellung von Radiopharmaka greifen eng ineinander und müssen räumlich unmittelbar miteinander verbunden werden.
Eine Besonderheit ist die Herstellung von Radiopharmaka vor Ort. Gerade bei kurzlebigen Radiopharmaka müssen Produktion und Anwendung direkt zusammenspielen. Gleichzeitig wechseln Patient zwischen Therapie und Diagnostik, während sensible Überwachungs- und Kontrollbereiche gebündelt bleiben müssen.
Für die Planung bedeutet das, hochspezialisierte medizinische Abläufe in eine Gebäudestruktur zu übersetzen, in der unterschiedliche Anforderungen und Abhängigkeiten präzise zusammenfinden.
Baufeld VI oder Baufeld VII? Zu Beginn wird der genaue Standort des Ersatzneubaus städtebaulich und funktional überprüft – auch mit Blick auf mögliche zukünftige Erweiterungen des Klinikums.
Mit dem Zuschlag beginnt die Planung eines Gebäudes, dessen Qualität sich vor allem im präzisen Zusammenspiel seiner Funktionen zeigen wird.


